Wie viel in Fonds investieren? Mindestanlage? Fondssparplan oder Einmalanlage?

Man kann bei Fonds schon mit kleinen Summen anfangen. Dazu gleich mehr. Zuerst sollte man aber wissen, dass es im Prinzip 2 Möglichkeiten gibt, um in Fonds zu investieren: Zum einen kann man direkt mit einem höheren Betrag in einen Fonds einsteigen (=Einmalzahlung oder Einmalanlage).

Oder man kann durch einen sogenannten Fondssparplan automatisch regelmäßig immer eine kleine Summe in einen gewünschten Fonds einzahlen, meist monatlich oder vierteljährlich. Bei einem Fonds-Sparplan vermehren sich also die Fondsanteile mit der Zeit. Jetzt zur Mindestanlagesumme bei Fonds.

Mindestanlage: Wie viel Geld braucht man mindestens, um in Fonds zu investieren?

Das kommt vor allem darauf an, ob man eine Einmalanlage oder einen Fondssparplan wählt:

  • Mindestanlagesumme bei Einmalanlage: Im Durchschnitt um die 500 bis 1000 Euro.
  • Mindestanlagesumme bei Fondssparplan: Im Durchschnitt um die um die 25 bis 50 Euro im Monat.

Jedenfalls gibt es hier einige Unterschiede zwischen den Fonds-Anbietern (unterschiedliche Konditionen, Beschränkungen etc.). Es schadet also nicht zu vergleichen, wenn man bestimmte Wünsche und Vorstellungen hat. Die meisten Fonds-Verkäufer (auch Online-Broker) bieten sowohl Einmalanlagen, als auch Sparpläne an.

Artikel-Tipp: Wie man in 15 Schritten ein starkes ETF-Depot aufbaut
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Startsumme: Wie viel anfangs in Fonds investieren?

Das kommt natürlich vor allem darauf an, wie viel Geld man zur Verfügung hat. Wenn man gleich einen größere Summe (zum Beispiel mehrere Tausend Euro) anlegen kann und will, dann kann man sofort durch eine Einmalanlage mehrere Fondsanteile auf einmal kaufen.

Wenn man dagegen nicht so viel Geld für eine Einmalanlage hat, dann bietet sich sehr gut ein Fondssparplan an. Denn bei einem Fondssparplan kann man schon mit geringen Beträgen starten (Fondsanteile steigen so mit der Zeit an).

Noch ein Hinweis: Kaufe auf keinen Fall Fonds mit Geld, das Du zum Leben brauchst! Denn die meisten Fonds lohnen sich nur bei einer langfristigen Anlage mit dem Ziel, die gekauften Fonds mehrere Jahre zu halten. Fonds sind also eher nicht für Anleger geeignet, die das investierte Geld womöglich schnell wieder brauchen und daher die Fondsanteile schon bald nach dem Kauf wieder verkaufen müssen.

Ausnahme: Geldmarktfonds (diese sind gut für kurzfristige Geldanlage geeignet). Was Geldmarktfonds sind, kannst Du in meinem Fondsarten-Artikel erfahren.

Man sollte außerdem auch keine Kredite für Fondskäufe aufnehmen (das kann schnell nach hinten losgehen, wenn man zu unpassenden Zeiten verkaufen muss). Auf die Risiken von Investmentfonds gehe ich übrigens in diesem Artikel näher ein: Welche Fonds-Risiken gibt es?

Achtung: Ausführlichere Infos und Tipps zu diesem Thema findet man in meinem ETF-Kurs ETFs kaufen für Anfänger: Wie man in 15 Schritten ein starkes ETF-Depot aufbaut (siehe insbesondere Kapitel 10 „Wie Geld am besten in ETFs anlegen – Einmalanlage, Sparplan oder beides?“).

Fondskauf-Spartipp zum Abschluss: Bei der bekannten Direktbank ING, hier habe ich selbst mein Depot, kann man rund 120 ETFs (das sind Indexfonds) völlig ohne Gebührenkosten kaufen! In wenigen Schritten lässt sich bei der ING ein kostenloses Depot eröffnen*.


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